Was eine Region ausmacht

Unsere Region lebt vor allem von ihrer typischen Landschaft, von ihrem eigenen Charakter. Das Altmühltal, der Jura, das Donautal, die Hallertau – es sind Kulturlandschaften, die über die Jahrhunderte durch den Menschen geschaffen wurden. Kulturlandschaften, die nicht kopierbar sind und die damit auch den Wert unserer Region ausmachen. Sie stärken die Konkurrenzfähigkeit der Gemeinden und folglich des gesamten Wirtschaftsraums. Ökonomie und Ökologie hängen also unmittelbar zusammen. 
Eine nachhaltige regionale Entwicklung mit stabilen und zukunftsfähigen regionalen Wirtschaftskreisläufen bekommt eine immer wichtigere Bedeutung. Warum?

  • Kurze Wege bewirken eine Reduktion des Kohlendioxidausstoßes - ein Muss im Zeitalter des Klimawandels.
  • Natur- und umweltverträglichere Bewirtschaftungsformen sichern langfristig Boden, Wasser und Luft und dienen dem Artenschutz - eine Verpflichtung gegenüber den nachfolgenden Generationen.
  • Die Herkunft der Produkte ist nachvollziehbar - ein Mehr an Vertrauen.
  • Ländliche und dörfliche Strukturen werden auch für die nächsten Generationen attraktiv gehalten - eine Herausforderung vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung.

Die Idee der Agenda 21 – also die gezielte regionale Entwicklung im Dreiklang von Ökologie, Ökonomie und Sozialem - hat vor allem durch die Nutzung spezieller Förderprogramme der Europäischen Union (z.B. LEADER) und die Vermarktung regionaler Produkte starke Impulse bekommen. 

Foto von Bäumen