Gebietsbetreuung Naturschutzgebiet „Weltenburger Enge“ / Donaudurchbruch

 

Logo der Weltenburger Enge   Eine der bekanntesten Landschaften Bayerns ist der Donaudurchbruch im Naturschutzgebiet „Weltenburger Enge“, wo sich die Donau zwischen hohen Kalkfelsen hindurchzwängen muss.
Neben dem unverbauten Fluss bietet ein Mosaik aus Felsköpfen, Schluchtwäldern, Uferbereichen und anderen wertvollen Lebensräumen vielen selten gewordenen Tieren und Pflanzen, wie Uhu oder Diptam, ein Rückzugsgebiet.

Die außergewöhnliche Landschaft mit ihrem Artenreichtum bildet mit dem Kloster Weltenburg und der Befreiungshalle eine einzigartige Symbiose zwischen Natur und Kultur. Nicht zuletzt deshalb ist die „Weltenburger Enge“ (Donaudurchbruch) das einzige mit dem Europa-Diplom ausgezeichnete Naturschutzgebiet Bayerns.

Jährlich rund eine halbe Million Besucher erzeugen ein hohes Konfliktpotential zwischen Naturschutz und Tourismus. Dieses zu verringern, ist primäres Ziel des Gebietsbetreuungsprojektes. Seit Juli 2002 wird hierzu eine hauptamtliche Gebietsbetreuerin beschäftigt. Als eine der Hauptaufgaben soll sie Gästen und Einheimischen die naturschutzfachliche Bedeutung und den hohen ökologischen Wert des Gebietes näher bringen. Hierzu organisiert sie unter anderem Umweltbildungsangebote, die im Programm „Führungen und Veranstaltungen Naturschutzgebiet Weltenburger Enge“ / Donaudurchbruch jährlich durchgeführt werden. Weitere Aufgaben bestehen in der Lenkung der Besucherströme, der Überprüfung der Beschilderung und der Aktualisierung von Informationsmaterialien. Die Gebietsbetreuerin ist im Arten- und Biotopschutz aktiv, erhebt Fundortdaten, unterstützt wissenschaftliche Untersuchungen und stößt notwendige Pflegemaßnahmen an.

Das Projekt wird gefördert durch den Bayerischen Naturschutzfonds.